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Leibniz Vorlesung 2002: Prof. Dr. Dieter Birnbacher

 

Professor Dieter Birnbacher
Heinrich Heine Universität Düsseldorf

Verantwortung für die Natur (10.06.-12.06.2002)

 

Montag 10.6.2002, 18.15 - 20 Uhr:

Was spricht gegen Plastikbäume?

Dienstag 11.6.2002, 18.15 - 20 Uhr:

Wo liegen die ethischen Grenzen für wissenschaftliche Tierversuche?

Mittwoch 12.6.2002, 18.15 - 20 Uhr:

Wie weit dürfen wir die genetische Natur des Menschen in die eigene Hand nehmen?

Ort: Leibniz-Haus, Holzmarkt 5, 30159 Hannover. – Eintritt frei

 

Lebenslauf von Prof. Birnbacher:

Studium der Philosophie, der Anglistik und der Allgemeinen Sprachwissenschaft in Düsseldorf, Cambridge und Hamburg; 1969 B. A. (Cambridge), 1973 Promotion (Hamburg). 1973 – 1993 Wiss. Assistent bzw. Akademischer Rat in Hannover und Essen. 1974 – 1985 Mitarbeit in der Arbeitsgruppe Umwelt Gesellschaft Energie an der Universität Essen. 1988 Habilitation (Essen). 1993 Professor für Philosophie an der Universität Dortmund, 1996 Professor für Philosophie an der Universität Düsseldorf.

Mitglied verschiedener philosophischer Vereinigungen sowie der Ständigen Kommission "Organtransplantation" der Bundesärztekammer, der Zentralen Kommission "Somatische Gentherapie" der Bundesärztekammer und der Ethikkommission der Medizinischen Fakultät der Universität Düsseldorf.

Forschungsschwerpunkte:

1. Methoden- und Sachfragen der Naturethik: Ethische Begründungen für den Artenschutz. Reichweite von Pflichten gegenüber leidensfähigen Tieren. Begründungsprobleme der Naturethik
2. Ethische und anthropologische Grundlagen- und Anwendungsprobleme der modernen Medizin (Organtransplantation, Prädiktive Medizin, Reproduktionsmedizin, Sterbehilfe, Verteilungsgerechtigkeit im Gesundheitssystem). Die Rolle der Bioethik zwischen akademischer praktischer Philosophie und politischer Praxis. Methodenfragen der Medizinethik und der angewandten Ethik.
3. Anthropologie: Status von Qualia und Emergenzbegriff. Emotionstheorien. Schopenhauers Leib-Seele-Identitätstheorie aus dem Blickwinkel der modernen                        Neurophilosophie.

Wichtigste Buchpublikationen:

Die Logik der Kriterien. Analysen zur Spätphilosophie Wittgensteins. Hamburg: Meiner 1974.
(Hrsg. mit Norbert Hoerster): Texte zur Ethik. München: Deutscher Taschenbuch Verlag 1976. 11. Aufl. 2000.
John Stuart Mill: Der Utilitarismus. Übersetzung, Anmerkungen und Nachwort von Dieter Birnbacher. Stuttgart: Reclam 1976
(Hrsg. mit Klaus M. Meyer-Abich ): Was braucht der Mensch um glücklich zu sein. Bedürfnisforschung und Konsumkritik. München: Beck 1979.
(Hrsg.): Ökologie und Ethik. Stuttgart: Reclam 1980
(Hrsg. mit Armin Burkhardt): Sprachspiel und Methode. Zum Stand der Wittgenstein-Diskussion. Berlin/New York: de Gruyter 1985.
Tun und Unterlassen. Stuttgart: Reclam 1995
(Hrsg.) Schopenhauer in der Philosophie der Gegenwart. Würzburg: Königshausen & Neumann 1996 (Beiträge zur Philosophie Schopenhauers Bd. 1)
(Hrsg.): Ökophilosophie. Stuttgart: Reclam 1997
(Hrsg.): Bioethik als Tabu? Toleranz und ihre Grenzen. Münster: LIT 2000

Homepage mit vollständiger Publikationsliste: 

http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/philo/birnbacher.html